Biographie

Erlesene technische Versiertheit, außergewöhnliche Kultiviertheit des Tons und kühne programmatische Werkdurchdringung – Igor Levit setzt weiterhin Maßstäbe in der Welt der klassischen Musik. Im Frühjahr 2015 verkündete die Los Angeles Times: „Er ist die Zukunft“.

In der Saison 2015-2016 stellt Igor Levit seine Arbeit an drei Hauptwerken der zyklischen Klavierliteratur vor – Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen, Ludwig van Beethovens Diabelli-Variationen und Frederic Rzewskis Variationszyklus The People United Will Never Be Defeated. Er brachte alle drei Variationszyklen zur Aufführung – im Oktober 2015 erschien die zugehörige CD bei Sony Classical in Zusammenarbeit mit dem Festival Heidelberger Frühling, Igor Levits drittes Soloalbum für das Label. Die Saison steht des Weiteren im Zeichen Ludwig van Beethovens Sonatenwerk: zum einen schließt Igor Levit den in 2013 begonnenen Zyklus sämtlicher Klaviersonaten bei der Schubertiade ab und bringt einen vollen Zyklus der Sonaten in der Tonhalle Düsseldorf zur Aufführung. Zum anderen präsentiert er gemeinsam mit Julia Fischer sämtliche Violinsonaten Beethovens an jeweils drei Abenden in Berlin (Philharmonie), London (Wigmore Hall), München (Prinzregententheater), Paris (Théâtre des Champs-Élysées) und Zürich (Tonhalle Zürich). Solo-Rezitale führen Igor Levit zum Lucerne Festival, in den Wiener Musikverein, zur Philharmonic Society in Bilbao und zu einer Rezital-Tournee in die USA.

Debüts stehen an beim Israel Philharmonic Orchestra (Kirill Petrenko), dem National Symphony Orchestra (Jirí Belohlávek), dem Tonhalle-Orchester Zürich (Bernhard Haitink), dem NDR Sinfonieorchester (Thomas Hengelbrock) und mit dem Irish Chamber Orchestra (Jörg Widmann). Seine enge Verbindung zum Festival Heidelberger Frühling, bei dem Igor Levit seit 2012 alle drei der oben genannten Variationszyklen zur Aufführung brachte, vertieft er außerdem weiterhin als künstlerischer Leiter der Kammermusik Akademie des Festivals.

Höhepunkte der vergangenen Saison waren Orchester-Debüts mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Lionel Bringuier), den Berliner Philharmonikern (Riccardo Chailly), dem Cleveland Orchestra (Franz Welser-Möst) und der San Francisco Symphony (Pablo Heras-Casado). Im Frühjahr 2014 absolvierte Igor Levit sein von der Kritik mit höchstem Lob bedachtes Rezital- und Orchester-Debüt auf der Hauptbühne des Wiener Musikvereins – im Juni 2014 war er für Maurizio Pollini eingesprungen und respektive im März für Hélène Grimaud mit dem City of Brimingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons. Nur zwei Tage zuvor, am hatte Igor Levit sein Rezital-Debüt in New Yorks Park Avenue Armory gefeiert.

Geboren 1987 in Nizhni Nowgorod, übersiedelte Igor Levit im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. Sein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover absolvierte er mit der höchsten Punktzahl in der Geschichte des Instituts. Zu seinen Lehrern gehören Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio, Bernd Goetzke, Lajos Rovatkay und Hans Leygraf. Als jüngster Teilnehmer gewann Igor Levit beim 2005 ausgetragenen International Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv die Silbermedaille, den Sonderpreis für Kammermusik, den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Aufführung des zeitgenössischen Pflichtstücks. In seiner Wahlheimat Berlin, spielt Igor Levit auf einem Steinway D Flügel, der ihm von der Independent Opera at Sadler‘s Wells zur Verfügung gestellt wird.

 

Igor Levit is an exclusive recording artist of Sony Classical

 

World Management: IMG Artists, LLC
New York City
Exclusive Manager: Kristin Schuster

kschuster@imgartists.com

 

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(Rev. Jun 2016)

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